Griechenland-Peloponnes

Griechenland ist mit den vielen Inseln, dem gebirgigen Norden, dem geschichtsträchtigen Peloponnes sicher eines der schönsten und interessantesten Länder im Mittelmeer-Raum.

Griechenland die Wiege Europas aber auch die Schnittstelle zwischen Orient und Occident. Da ist das Griechenland der Antike und das Griechenland der Jahrhunderte langen Besetzung durch die Türken.  Aber Griechenland ist ist in der Neuzeit sehr im Wandel was insbesondere den Leuten auffällt die das Land noch z.B. aus den 70er Jahren kennen. Es hat sich so manches zum Besseren gewandelt. Bessere Strassen und Verkehrsmittel, die Schiffe zu den Inseln sind keine "Seelenverkäufer" mehr sondern teilweise modernen, ja schon sehr komfortablen schnellen Fähren gewichen die zudem meist pünktlich verkehren. Hotels haben sich den internationalen Standards angeglichen. Da viele  Griechen im Ausland oftmals ihre "Brötchen" verdient haben sind ist Englisch als Fremdsprache manchmal auch Deutsch, bis auf die ländlichen Gebiete, gut verbreitet. Bei den vielen Verbeserungen ist dabei leider ein zwischenmenschlicher Faktor etwas auf der Strecke geblieben, die griechische Gastfreundschaft. Heute wird der Fremde oder ξένος auf griechisch eher als  wandelnder Euro-Bringer betrachtet, liegt aber zum Teil an dem Verhalten der Touristen selbst und zum Teil an den ökonomischen Zwängen der Einheimischen und auch daran dass doch viele Griechen selbst zu erheblichem Wohlstand in den vergangen Jahren gekommen sind. Die Griechen sind heute  insbesondere in Ballungsgebieten ziemlich gestresst, was sich z.B. in der agressiven Fahrweise im Strassenverkehr auf Hauptverkehrsstrassen bemerkbar macht.  Wenn man jedoch Bekannte trifft blitzt die "alte" Gastfreundschaft oft wieder auf und fühlt sich dann willkommen. Feiern können die Griechen immer noch gut.

In früheren Jahren  kam es durchaus nicht selten vor dass
auf
die Frage από που έρχεστε (von wo kommen Sie) und
die darauffolgende  Antwort Γερμανία eingeladen wurde
ελάτε για καφέ
(Einladung auf einen Cafe). In der letzten
Zeit konnte ich diese Erfahrung nur noch eher selten machen

Aber auf dem Lande fernab den Städten gehen die Uhren aber
immer noch langsamer. Es bleibt Zeit für einen Schwatz und
Ελληνικός καφές
(griechischen Cafe)

 

Monastery - ein Kloster auf dem Peloponnes

 

Besucher sind in vielen Klöstern willkommen und der Besucher wird teilweise auch mit Cafe oder Süßigkeit verköstigt obwohl die Mönche ein bescheidenes Leben führen. Jeder Besucher sollte auf jeden Fall in angemessener Kleidung erscheinen Männer nicht in Shorts sondern lange Hosen tragen, Frauen nicht in Hosen oder gar im Mini-Rock sondern mit einem längeren Rock. Manche Klöster halten sogar Überziehteile für Besucher bereit.

 

Slideshow Kloster / slideshow monatery

 

 

Peloponnes-Mani / Μάνη

 

Als  Mani  wird ein Landstrich im Süden der griechischen Halbinsel Peloponnes bezeichnet - genauer deren „Mittelfinger“ und beginnt etwa südlich der Stadt Kalamata und endet an der Spitze des Mittelfingers am Kap Tenero und ist der zweitsüdlichste Festland-Punkt Europas. Nur Tarifa in Spanien liegt etwas südlicher. Hauptort der Mani ist Aeropoli. Einheimische sagen die "echte" Mani beginnt bei Itilo etwas nördlich von Aeropoli.

Bekannt  ist die Mani durch deren als Wehrtürme gebauten Häuser und berüchtigt durch die  in der in der Vergangenheit verbreiteteten Blutrache und den Kampft gegen die Türkenherrschaft. Der bekannteste Maniote der neueren Zeit dürfte Petros Mavromichalis sein der 1821 zum Kampf gegen die Türken aufgerufen hatte. Heute wird die Mani im Sommer von Wohnmobilisten heimgesucht deren immer  größer werdende fahrende Wohnzimmer ganze Uferpromenaden in Reih und Glied in Beschlag nehmen.

 

Slideshow Mani / Slideshow Mani

 

Zentral-Peloponnes und Ionisches Meer

 

 

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Peloponnes im Winter

 

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