Karwendel-Täler

Bei den Karwendel-Tälern handelt es sich um 3 Täler die bei Scharnitz beginnen. Das bekannteste und meist befahrene das KARWENDEL-TAL führt zum Karwendelhaus oder wer es  einfacher mag nur bis zur Larchet-Alm, das landschaftlich eindrucksvolle und am einfachsten zu fahrende Tal  ist das HINTERAU-TAL mit der Isarquelle und der Kasten-Alm, kurz davor  geht es zum Halleranger-Haus hoch.  Südlich davon ist das  GLEIRSCH-TAL mit einer  steilen Rampe zu Beginn,  mit der Mösl-Alm etwa in Talmitte und dem Anstieg zur Pfeis-Hütte  am Talende.

 

 

KARWENDELTAL

 

Zum Karwendelhaus und Hochjoch

 


Zum Karwendelhaus:  Vielbefahrene Genußtour, landschaftlich traumhaft. Abwechslungsreiche Tour, mal flachere Abschnitte mal  steilere Abschnitte. 

Die letzten 400 Höhenmeter führen aber ständig bergan und erfordern Kondition.
Gesamt ca. 1000 Höhenmeter.

 

Startpunkt Klais bzw. im Regelfall Mittenwald. Ab Mittenwald flaches Einrollen durch den Riedboden bis Scharnitz. Nach Scharnitz dann auf ca.1 Kilometer teilweise steil bergan, dann flach bis leicht steigend mit nachfolgender Abfahrt in den Talboden. Danach wieder flach bis leicht steigend durch das Karwendeltal zur Larchet-Alm und ebenso weiter, bis zu einem Steilstück welches dann nachfolgend zur Angeralm führt.  Von hier kann man dann 400 Höhenmeter weiter oben das Karwendelhaus erblicken. Nach der Angeralm geht ständig aufwärts teilweise steil über Serpentinen Richtung Karwendelhaus welches sich auf ca. 1780 m befindet. Fahrtechnisch ist die Strecke bis zum Karwendelhaus einfach (breiter Fahrweg). Der letzte Anstieg von der Angeralm zum Karwendelhaus erfordert gute Kondition. Zum Hochjoch sind es vom Karwendelhaus dann nur noch wenige Höhenmeter.

 

 

Kurz nach Klais in den Buckelwiesen mit Blick auf das Estergebirge

Downhill hinunter nach Mittenwald

Durch den Riedboden flach von Mittenwald bis Scharnitz

Der erste Anstieg hinter Scharnitz ins Karwendeltal ist fast bewältigt

Blick ins Karwendeltal

Im Hintergrund die Larchet-Alm (bewirtschaftet, Einkehrmöglichkeit)

rechts oberhalb des Sattels befindet sich das Karwendelhaus

Das Talende ist fast erreicht. Nun geht es ständig (teilweise steil) gut fahrbar bergan

wieder ein paar Höhenmeter mehr geschafft

im Hintergrund die Birkkarspitze

gleich ist es geschafft, nur noch ein paar hundert Meter bis zur Hütte

das Karwendelhaus auf 1790 m

Blick ins Karwendeltal. Der untere Teil des Auffahrtweges ist erkennbar

Das Hochjoch auf  ca 1820 m. Blick zu den Laliderwänden (rechts)

 

 


                                                          wetere Fotos gibt es hier
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HINTERAU-TAL     (Ursprung der Isar, Isarquelle)

 

Von Mittenwald über Scharnitz ins Hinterau-Tal zur Kastenalm und Rossloch

 


 

Zur Kastenalm und Rossloch:  Leichte Tour bis zur Kasten-Alm in gigantischer Karwendel-Kulisse.  Lediglich am Talanfang ein kurzes  (asphaltiertes) Steilstück danach flach bis leicht steigend auf breitem Fahrweg bis zur Kastenalm, kann auch mit normalen Touren-Rädern befahren werden, kein MTB notwendig. Manche lassen dort ihre Räder und gehen zum Hallerangerhaus zu Fuss weiter.

Das letzte Stück von der Kastenalm bis zum Talende (Rossloch) gestaltet sich schon etwas schwieriger, da es den einen oder anderen steilen Aufschwung gibt zwar nur kurz aber sehr schotteriger Untergrund.

 


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GLEIRSCH-TAL

 

Von Mittenwald ins Gleirschtal und zur Pfeishütte 

 


 

Ins Gleirschtal und zur Pfeishütte:  Anfangs ist es derselbe Streckenverlauf wie zur Kastenalm/Rossloch. Wenn jedoch der erste Anstieg erreicht ist, geht es dann rechts weg ins Isartal hinunter um dann um so steiler wieder auf der Gegenseite hoch zu gehen. Wenn dieser steile Aufschwung geschafft ist, kann man ausschnaufen. Es geht jetzt flach bis leicht fallend weiter. Vor der Möslalm steigt der Fahrweg wieder gut an.  Wenn dieser Anstieg erreicht ist zeigt sich schon die Mösl-Alm rechter Hand liegend. Wer nicht einkehren möchte fährt einfach ein längeres Stück Fahrweg gemäßigt steigend weiter bis zu einer Weggabelung. Weiter geht es scharf rechts.  Der Fahrweg führt gut fahrbar in Serpentinen dann ein längeres Stück den Berg hoch. Hat man diese Anhöhe geschafft hat man einen guten Blick in Talende. Etwas weniger als die  Höhenmeter die man hochgestrampelt geht es nun wieder steil bergab, das letzte Stück bis zum Talende und zum "Fahrradparkplatz" steigt nur noch gemäßigt an. Von hier an geht man dann besser zu Fuß zur Pfeis-Hütte (1950 m) weiter. Angeblich soll es Leute geben, die dieses Stück schon mit dem MTB bewältigt haben sollen ! ??

 


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 Von Mittenwald ins Gleirschtal und zur Oberbrunn-Alm

Anfangs fährt man ein kurzes Stück ins Hinterautal bevor es nach einer Rechtskurve
ein Stück abwärts geht um anschließend einen richtig steilen Aufschwung zu
überwinden, danach kann man fast eben ins Gleirsch-Tal rollen. Bei der Markierung
geht es wieder erst ein Stück runter, ein kleines Brückchen muss überquert werden,
danach geht es ständig ordentlich steigend mit teilweisen sehr steilen Aufschwüngen
zur Oberbrunn-Alm.
Fahrtechnisch nicht schwierig (breiter Fahrweg) aber auf Grund der Steilheit und in
manchen Bereichen schottrigen Untergrunds doch sehr anstrengend.



Weitere Varianten und Touren im Bereich der Karwendel-Täler

Pleisen-Hütte 1757 m
Größtenteils fahrbar aber sehr anstrengend: Ausgangspunkte sind Scharnitz oder Mittenwald, am Beginn des Hinterautales  geht es links ständig steigend zur Pleisen-Hütte 1757 m

Pfeis-Hütte 1950 m

Mit dem Rad bis zum Ende des Gleirsch-Tales gut fahrbar, danach ca. 1 Stunde Aufstieg (einfache Wanderung) zur Pfeis-Hütte

Solsteinhaus 1805 m

Mit dem MTB bis zur Kristen-Alm gut fahrbar. Danach eine gut 1 bis 1,5 stündige Wanderung zum Solsteinhaus